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Französisch Roulette

Zum Castor-Unfall-Tod des Sébastien Briat von Josua Vogelbusch

Die Aktivisten im Wendland haben einen Unfall beim Castor-Transport schon immer befürchtet heißt es in der taz. Das es nun in Frankreich passierte verwundert nicht. Denn dort träumt jeder davon einmal im Leben mit hochbrisanter Atommüll-Fracht mit 100 Sachen im Blindflug durch die Lande brausen zu können. Bei einem Bremsweg von fast einem Kilometer könnte ja was passieren, würden wir ängstlichen, sicherheitsfanatischen Deutschen denken.

Wir haben halt nicht den Mumm zum "Französisch Roulette". Nur weil wir befürchten, dass uns ein Atomkraftwerk mal um die Ohren fliegen könnte, wollen wir aussteigen. Dafür hat kein Franzose Verständnis. Keiner? Nun es gibt ein paar wehrhafte Gallier, die der übermächtigen Atomlobby trotzen und dem französischen Lebensmotto "Lebe glücklich, werde alt bis La Hague in Stücke knallt" tapfer entgegentreten. Da sie über keinen Zaubertrank verfügen, bleib ihnen nichts weiter übrig, als sich an Gleise zu ketten.

Das wird normalerweise gut geplant, und ist daher nicht sonderlich gefährlich. Ein bisschen kalkulierbares Risiko gehört zum Geschäft. Wie sähe es auf den Konten von Greenpeace heute aus, wenn die Aktivisten nicht als mutige Heldentypen in den Medien vermarktet werden könnten? Das gehört zum Image und lässt die Spenden fließen. Zudem garantiert es Medienpräsens, den die sind ja immer ganz heiß auf den Konflikt und Aktion. Mit betendenden Nonnen hätte es Greenpeace wohl kaum geschafft Shell in Sachen Brent Spar in die Knie zu Zwingen.

Das nun tragischer Weise Sébastien Briat ums Leben kam, als er mit Freunden bei Avricourt den Castor-Transport aufhalten wollte, liegt aber nicht nur dran, dass die Gruppe alle Sicherheitsvorkehrungen missachtete, sich hinter einer Kurve an die Gleise kettete und den Lokführer nicht warnte. Der Zug fuhr selbst für französische Verhältnisse zu schnell.

An unübersichtlichen Stellen hätte er sein Tempo so drosseln müssen, dass er jederzeit anhalten kann, wird nun festgestellt. Es fehlte aber die entsprechende Anweisung und der Lokführer hielt es auch nicht für nötig langsamer zu fahren, als der Begleithubschrauber zur Überwachung ausfiel, da der mal eben tanken musste. Die französische Bahn (SNCF), der Nuklearkonzern Cogema als Auftraggeber und die Behörden schieben sich derzeit gegenseitig die Verantwortung zu.

Es ist verständlich, dass die vom tödlichen Castor-Unfall geschockte Anti-Atomkraftbewegung ihre Aktionsformen überdenken will, sie sollte aber besser ein Tempolimit für Castor-Transporte fordern. Damit würde sie auch ein Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung leisten. Schließlich könnte ja auch mal ein Tanklaster auf den Schienen stehen.

 

Todesfall beim Castor-Transport

Atomkraft-Gegner war nicht mehr angekettet

Der bei einer Protestaktion gegen den Castor-Atommülltransport in Frankreich überrollte Kernkraftgegner war nach Angaben seiner Mitstreiter zum Unglückszeitpunkt nicht mehr an den Gleisen festgekettet. Er habe mit den anderen die Gleise verlassen wollen.

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www.sueddeutsche.de/politik@Middle2 -->

Einen entsprechenden Bericht des Magazins Der Spiegel unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft bestätigten die französische Anti-Atom- Vereinigung „Sortir du nucléaire“ am Samstag. Der 21-jährige Sébastien Briat hatte sich zusammen mit Freunden vor einer Woche bei Avricourt in Lothringen an die Bahnstrecke gekettet, um den Transport nach Gorleben in Niedersachsen aufzuhalten.

Wie das Magazin berichtete, hatten sich die Jugendlichen beim Herannahen des schnell fahrenden Castorzuges aus ihren Ketten lösen können. Briat sei jedoch vom Luftwirbel des Zugs erfasst und auf das Gleis geschleudert worden. Sie seien von der „Schnelligkeit der Ereignisse überrascht“ worden, hieß es in dem von der Zeitung Libération veröffentlichten Kommuniqué der Atomkraftgegner.

Keiner habe die Zeit gehabt, dem 21-Jährigen zur Hilfe zu kommen.
„Nach zehn Stunden Wartezeit in der Kälte waren wir starr vor Kälte“.
Die Atomkraft-Gegner hätten sich auf den Kontroll-Hubschrauber verlassen, der dem Konvoi vorausflog, um den Zug rechtzeitig zu stoppen, doch der Hubschrauber war gerade zum Auftanken gelandet.

Die Atomkraftgegner kamen zu dem Fazit: „Die Verantwortung aller Beteiligten, auch die unserige, wird ermittelt werden müssen.“

(sueddeutsche.de/dpa)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/936/42894/

Blockierergruppe bricht das Schweigen

Ralf Streck 12.11.2004

In einer Erklärung macht die Gruppe klar, dass der 21-jährige Atomkraftgegner nicht angekettet war, als er vom Zug erfasst wurde, die Gruppe äußert auch Kritik an den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen bei dem Transport des hochgefährlichen Materials

Die Gruppe um Sébastien Briat hat das Schweigen über die Todesumstände des 21-jährigen Atomkraftgegners am vergangenen Sonntag gebrochen. Gemeinsam hatten sie versucht, einen Atommülltransport zu stoppen, der sich auf dem Weg von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague ins deutsche Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben befand (HREF>HREF>[local] TEXT>Trauer über den Tod eines AtomkraftgegnersTEXT>). Der junge Mann war unter den Zug geraten, der trennte ihm ein Bein ab, und er verblutete noch am Unfallort.

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Schnell waren Zweifel an der offiziellen Version laut geworden, wonach der junge Mann angekettet gewesen sei (HREF>HREF>[local] TEXT>Die Anweisung "Vorsichtige Fahrt" wurde nicht gegebenTEXT>). Damit hätte die Gruppe gegen alle Sicherheitsmaßnahmen verstoßen. Dieser Darstellung, die darauf zielte, sie als eine Art unerfahrene Abenteurer darzustellen, tritt nun auch die Gruppe selbst energisch entgegen.

Telepolis hat exklusiv die Erklärung erhalten und dokumentiert sie ungekürzt in deutscher Übersetzung: [subtext]Erklärung der Gruppe.


Die Erklärung zeigt aber auch, dass die geplanten Sicherheitsstufen versagt haben. Sie basierten zum Teil, wie im Fall der fehlenden vorrausschauenden Beobachtung durch einen Hubschrauber, auf Vorgänge, die nicht in der Gewalt der Gruppe lagen. Die Erklärung zeigt aber auch ein Scheitern der Sicherheitskräfte, den Zug mit der hochgefährlichen Fracht gegen mögliche Anschläge schützen zu können . In aller Ruhe konnten die Aktivisten ihre Aktion vorbereiten. In drei Gruppen aufgeteilt wurden sie von den Sicherheitsdiensten nicht entdeckt, obwohl sie sich zehn Stunden lang in der Nähe der Gleise aufgehalten haben.

Es ist erstaunlich, dass Frankreich zwar alle Informationen über die Atomtransporte als Militärgeheimnisse behandelt und allen mit drakonische Strafen droht, die dazu etwas veröffentlichen, aber eine Sicherheit der Transporte nicht gewährleisten kann (HREF>HREF>[local] TEXT>Atomfragen als StaatsgeheimnisTEXT>). Angebliche Schutzmaßnahmen beschneiden demokratische Rechte, tragen zur Sicherheit aber nichts bei. Ohnehin wäre der Zug mit unabsehbaren Folgen auch auf ein anderes Hindernis gefahren, wenn er ohne vorrausschauende Überwachung fast 100 Stundenkilometer schnell fährt.

Am Mittwoch haben in der lothringischen Stadt Bar-le-Duc etwa 500 Menschen bei der Beerdigung Abschied vom dem jungen Atomkraftgegner genommen. Seine Familie war von einer großen Anzahl seiner Freunde umgeben. Die Feier fand in der Sporthalle statt, in der er sonst regelmäßig Rugby trainiert hatte. Unter den Trauernden waren auch Mitglieder vom französischen HREF>HREF>[extern] TEXT>Netzwerk für den AtomausstiegTEXT>. Der junge Mann, Mitglied der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT, sympathisierte mit der Gruppe, die sich gegen das Endlager für hochradioaktiven Müll im nahegelegenen Bure wendet. Er war aber kein Mitglied des Netzwerks. Ein Freund der Familie betonte in einer Rede seinen dauerhaften Einsatz für eine bessere Welt.

Im Anschluss an die Beerdigung hatten sich in Bar-le-Duc und vielen anderen Städten Frankreichs und Deutschlands Menschen an Bahnhöfen versammelt. So sollte die Trauer über den Tod des Jugendlichen und der Protest gegen die Atomindustrie zum Ausdruck gebracht werden. Gilles Lemaire, der Sprecher der französischen Grünen, kündigt an, man werde Aktionen gegen Atomtransporte fortsetzen. "Wenn die demokratische Debatte blockiert ist, muss man alle möglichen Mittel nutzen", sagte er. Die französischen Grünen machten so erneut indirekt die Regierung für den Toten verantwortlich.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18799/1.html#s1

Erklärung der Gruppe

Am 7. November 2004 starb Sébastien, als ihn die Lokomotive des Atommüllzugs nach Gorleben erfasste. Einige Wochen zuvor hatte er sich mit anderen von uns zum Handeln entschieden, um die Angreifbarkeit dieser Transporte publik zu machen. Die Tatsache, dass er tot ist, sollte nicht vergessen lassen, dass diese Aktion gewaltfrei, überlegt und freiwillig war.

Auch wenn dieses Drama es so erscheinen lässt, war unsere Tat keinesfalls unverantwortlich, bzw. ein Akt der Verzweiflung. Unser Engagement ist das Ergebnis tiefster Überzeugung reeller und bestehender Gefahren, welche die Atomkraft schon viel zu lange darstellt. Diese Aktion war gemeinsam genauestens vorbereitet: genaue Ortskenntnisse und die Berücksichtigung eines Notfallsstopps.

Wir hatten mehrfach die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass der Zug nicht anhalten könnte. Da wir uns in einer langgezogenen Kurve mit eingeschränkter Sicht befanden, war uns klar, dass wir notfalls die Gleise sehr schnell verlassen müssten. Wir lagen zu viert neben den Schienen, da wir zwei Rohre unter den Gleisen platziert hatten. Niemand lag zwischen den Schienen, um notfalls schnell wegzukommen. Wir waren nicht angekettet und hatten so die Möglichkeit schnell den Arm aus dem Rohr zu ziehen.

Leider konnte die Gruppe, die den Zug 1500m vorher zum Bremsen bringen sollte, nicht handeln. Der Hubschrauber, der ständig dem Zug voraus fliegt, fehlte. Er war "Tanken"; aber die Gruppe rechnete damit, dass er die Ankunft des Zuges signalisieren würde. Da neben dem Zug Fahrzeuge der Gendarmerie mit hoher Geschwindigkeit fuhren, konnte die Stoppergruppe nicht handeln. Der Transport konnte also weder vom Hubschrauber, noch von den Stoppern gewarnt werden und kam so mit 100km/h auf uns zu. Diese Verkettung von Umständen brachte uns in Gefahr. So hatten die Personen, die an den Gleisen lagen, sehr wenig Zeit festzustellen, dass der Zug seine Geschwindigkeit nicht verringerte. Wir hatten es geübt sekundenschnell wegzukommen.

Sébastien wurde dabei erfasst, als er die Gleise verließ. Sein Arm steckte nicht in dem Rohr fest, wie die durchzuführenden Untersuchungen beweisen werden. Es ging alles so schnell, dass wir ihm nicht helfen konnten.

Wir waren in der Kälte zehn Stunden lang etwa 30 m von den Gleisen entfernt am Waldrand versteckt. In dieser Zeit wurden weder wir, noch die Vorposten zur Benachrichtigung (15 Kilometer entfernt vom Ort der Aktion), noch die Gruppe von den Sicherheitskräften entdeckt, die den Zug stoppen sollte. Wir wurden auch nicht entdeckt, als wir im Vorfeld um fünf Uhr morgens die Rohre unter die Schienen legten. Es ist klar, die Verantwortung jedes Beteiligten muss festgestellt werden, unsere inbegriffen. Zur Stunde erleben wir einen der schlimmsten Augenblicke unseres Lebens.

Neben vielen bekannten Gründen für die Aktion, ging es uns in erster Linie der Schutz unseres Planeten, der Jahr für Jahr mehr zerstört wird. Es ging uns aber auch um die Ablehnung jeder Infragestellung dieses monolithischen Staats. Wir haben nicht aus Unreife oder Abenteuerlust versucht den Zug zu stoppen, sondern weil die Atompolitik dieses Landes nur so zu einer elementaren Frage werden kann. Sébastien ist durch einen Unfall gestorben, er hat es sich nicht ausgesucht, niemand wollte es. Er starb nicht nach einem Discobesuch betrunken am Steuer, sondern um seiner Überzeugung Gehör zu verschaffen.

Sein Tod wird deshalb für uns nie ein beliebiges Vorkommnis sein. In der Situation, in der wir derart verlassen und verloren waren, hätten wir uns nie vorgestellt so viel Unterstützung zu bekommen. Wir danken vor allem unseren Freunden und Eltern, vielen Initiativen, aber auch Tausenden anonymen Deutschen und Franzosen, die in seinem Andenken Demonstrationen und Andachten organisierten. Die Stärke der Solidarität überwältigt und berührt uns. Das Wichtigste ist für uns, einen Bruder zu beweinen und seine Familie zu unterstützen, nicht sein Bild zu instrumentalisieren. "Bichon" war voller Lebensfreude und -energie, nicht nur Atomkraftgegner. Dieser Text ist weder eine Beichte noch eine Anschuldigung, wir wollen dadurch nur die Wahrheit dieser Ereignisse wiedergeben.

Seine Weggefährtinnen und Weggefährten

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18799/s1.html 

'''Sébastien Briat''' (* [[August]] [[1982]] , † [[7. November]] [[2004]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Umweltaktivist]]. Er ist der erste [[Atomkraftgegner]], der bei einer Protestaktion gegen die Castor-Transporte ums Leben kam.

[[Image:Atomkraftgener.jpg|thumb|align="right"|Blockadetraining von Atomkraftgegnern im Februar 2003 in Bordeaux]]

==Zur Person==

Der 22-jährige Student aus [[Louppy-sur-Chée]] (Departement La Meuse) wurde am 7. November 2004 von einem [[Castor_(Kerntechnik)|Güterzug der Castoren transportrierte]] in der Nähe von [[Nancy]] bei Avricourt in [[Lothringen]] überrollt. Dabei wurden ihm beide Beine abgetrennt. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Zug transportierte [[Atommüll]] von der [[Wiederaufbereitungsanlage]] [[Wiederaufarbeitungsanlage La Hague|La Hague]] ins niedersächsische [[Zwischenlager]] [[Gorleben]].

Sébastien Briat gehörte einer [[Lothringen|lothringischen]] [[Bürgerinitiative]] mit dem Namen „[[Carpe diem|Carpe Diem]]“ an. Neben humanitären Zielen aller Art unterstützt die Initiative auch Aktionen von Atomkraftgegnern. An der Uni war er in einer Gruppe der Gewerkschaft [[Confédération Nationale de Travail]] ([[CNT]]) aktiv.

==Unfallgeschehen==

Nach französischen Presseberichten führte die Unerfahrenheit und sein gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr zu dem tragischen Unfall. So positionierten sich die Gruppe um Sébastien Briat in einer Kurve, und warnten den Lokführer nicht, was normalerweise bei solchen illeaglen Aktionen üblich ist. Der Lokführer konnte den Zug, der 98 km/h schnell fuhr, trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Ein Hubschrauber, der normalerweise die Strecke überwacht, war gerade beim Auftanken. Auch ein Motorradpolizist, der den Konvoi begleitete, hatte die jungen Aktivisten nicht bemerkt.

[[Heise Online]] ([[Telepolis]]) und die [[Junge Welt]] meldeten, dass laut [[Libération]], der Zug über eine Genehmigung verfügt habe 100 Stundenkilometer schnell fahren zu dürfen. Nach Auffassung der Bahngewerkschaft Sud Rail hätte der Zug eine "vorsichtige Fahrt" machen sollen, was bedeutet, dass an unübersichtlichen Stellen er sein Tempo so drosseln müssen, dass er jederzeit anhalten kann. In diesen Kurven wären das maximal 20 oder 30 Stundenkilometer. Eine entsprechende Anweisung wurde aber nicht erteilt, da es in Frankreich bisweilen noch nie so komplikationen gekommen ist und es auch dafür keine ANzeichen gab. Trotzdem schieben sich die französische Bahn [[SNCF]], der Nuklearkonzern [[Cogema]] als Auftraggeber und die Behörden gegenseitig die Verantwortung zu, wer für diese Anweisung über eine "vorsichtige Fahrt" zuständig gewesen wäre.

==Reaktionen==

Ein Sprecher der Grünen des Departements Meurthe-et-Moselle und die Organisation Cacendr (Collectif d'action contre l'enfouissement des déchets radioactifs), die dort aktiv ist, werteten den Unfall als Beleg der mangelnden Sicherheit der Castor-Transporte. In Deutschland reagierten die Castor-Gegner überwiegend schockiert. „Spaßaktionen“ wurden abgesagt. Vielfach wurde Sébastien Briats gedacht. Das Netzwerk "Sortir du nucléaire" hatte landesweit zu Trauerkundgebungen an französischen Bahnhöfen aufgerufen. In Deutschland wurde der Protest gegen den Transport fortgesetzt. Das sei wahrscheinlich im Sinne des Verstorbenen, argumentierten [[Atomkraftgegner]] in [[Dannenberg]], die nun ihre Aktionformen überdenken wollen. Ein Bedauern über die psychischen Folgen des Lokführers seitens der französischen und deutschen AKtivisten wurde bislang nicht geäußert.

==Presseartikel==
*[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18769/1.html Telepolis]
*[http://www.stern.de/politik/panorama/?id=532010&nv=hp_rt Stern]
*[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,326854,00.html Spiegel online]
*[http://www.castor.de/ticker/index.html Castor Ticker]

[[:Kategorie:Mann|Briat, Sébastien]]
[[:Kategorie:Franzose|Briat, Sébastien]]
[[:Kategorie:Umweltaktivist|Briat, Sébastien]]

==Neutralität==

Der Artikel ist leider nicht neutral, weil hier nur die eventl. Fehler des Betreibers, der Bahn und der Regierung aufgezählt werden. Das die Aktion Gesetze gebrochen hat, ja sogar ein schwerer Eingriff in den Schienenverkehr war, wird nicht erwähnt. Auch die psychischen Folgen des Lokführers wird nicht erwähnt. Dies sollte alles auch im Artikel erwähnt werden, um einen neutralen Standpunkt zu haben! [[Benutzer:Dick Tracy|Dick Tracy]] 13:00, 11. Nov 2004 (CET)

Du kannst dass gerne in den Artikel hereinschreiben. Jeder kann doch dafür sorgen, dass der Artikel möglichst Neutral wird  und die Gegenstandpunkte anführen. Im übrigen sehe ich den derzeit auch nur als "Zwischenprodukt" an. Vermutlich wird der Fall ja ein Gerichtliches Nachspiel haben, wo die Dinge dann geklärt werden. In Deutschland sind gewaltfreie Blockaden inzwischen allgemein aktzeptiert. Da gab es auch schon etliche Prozesse im Zusammenhang mit der Blockade von Atomwaffendepos. Die Aktrivisten der Friedenbewegung hatten damals noch wirklich was reskiert. Da waren hohe Strafen zu befürchten (siehe [[Mutlangen]]) Selbst derinzwischen zum Rechtsaußen mutierte Inneminister [[Otto Schily]] hat damals sich vom [[BGS]] beim Blockieren wegtragen lassen. Inzwischen ist er Chef des BGS. Vermutlich sollte man dass mal irgendwie in einem Artikel untebringen, oderr einen zu [[Gewaltfreien Aktionen]] verfassen. Ein Bekannter von mir hat mal eine Zeitlang als Trainer gearbeitet [[Benutzer:Josua|Josua]]

Also ich finde schon dass der Artikel neutral ist, da ich ja erwähnt habe, dass Sebastian Briat und seine Freunde sämtliche Sicherheitsvoprkehrungen mißachtet haben. Jetzt habe ich nochmal formuliet: "Das hieße, dass der Unfall nicht allein auf das Verschulden von Sébastien Briat zurückzuführen ist,und wahrscheinlich erst in einem Prozess die Schuldfrage entgültig geklärt wird".[[Benutzer:Josua|Josua]]

Den Abschnitt "Unfallgeschehen" habe ich jetzt mal in Konnuntiv gesetzt, zwecks weiterer "Neutralisierung" des Arttikels. [[Benutzer:Josua|Josua]]

:: bin mit der Neutralität nicht zufrieden. Eventuell mal ein paar Tage mit Neutralitätswahrung belassen. Artikel ist politisch und hat eigentlich in diesem Umfang hier nichts zu suchen. Vielleicht mal einen Vermittler einschalten [[Benutzer:Dick Tracy|Dick Tracy]] 20:19, 11. Nov 2004 (CET)

== [[Gewaltfreie Aktion]] ==

Hier ein paar Googel Treffer zu [[Gewaltfreie Aktion]]

Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen
Wilkommen bei der. Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA). Wir
setzen uns als zivile Inspektoren für das Ende der atomaren ...
http://www.gaaa.org/ - 2k - 9. Nov. 2004 - Im Cache - Ähnliche Seiten

Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion eV KURVE ...
Willkommen bei der KURVE Wustrow Die Startseite benutzt
Frames, bitte die No-Frame-Version benutzen.
http://www.kurvewustrow.org/ - 2k - Im Cache - Ähnliche Seiten

Werkstatt für gewaltfreie Aktion
http://www.wfga.de/ - 3k - Im Cache - Ähnliche Seiten


==Kommentar==

===Französisch Roulette===

Zum Castor-Unfall-Tod des Sébastien Briat von [[Benutzer:Josua|Josua Vogelbusch]]

Die Aktivisten im Wendland haben einen Unfall beim Castor-Transport schon immer befürchtet heißt es in der taz. Das es nun in Frankreich passierte verwundert nicht. Denn dort träumt jeder davon einmal im Leben mit hochbrisanter Atommüll-Fracht mit 100 Sachen im Blindflug durch die Lande brausen zu können. Bei einem Bremsweg von fast einem Kilometer könnte ja was passieren, würden wir ängstlichen, sicherheitsfanatischen Deutschen denken.

Wir haben halt nicht den Mumm zum "Französisch Roulette". Nur weil wir befürchten, dass uns ein Atomkraftwerk mal um die Ohren fliegen könnte, wollen wir aussteigen. Dafür hat kein Franzose Verständnis. Keiner? Nun es gibt ein paar wehrhafte Gallier, die der übermächtigen Atomlobby trotzen und dem französischen Lebensmotto "Lebe glücklich, werde alt bis La Hague in Stücke knallt" tapfer entgegentreten. Da sie über keinen Zaubertrank verfügen, bleib ihnen nichts weiter übrig, als sich an Gleise zu ketten.

Das wird normalerweise gut geplant, und ist daher nicht sonderlich gefährlich. Ein bisschen kalkulierbares Risiko gehört zum Geschäft. Wie sähe es auf den Konten von Greenpeace heute aus, wenn die Aktivisten nicht als mutige Heldentypen in den Medien vermarktet werden könnten? Das gehört zum Image und lässt die Spenden fließen. Zudem garantiert es Medienpräsens, den die sind ja immer ganz heiß auf den Konflikt und Aktion. Mit betendenden Nonnen hätte es Greenpeace wohl kaum geschafft Shell in Sachen Brent Spar in die Knie zu Zwingen.

Das nun tragischer Weise Sébastien Briat ums Leben kam, als er mit Freunden bei Avricourt den Castor-Transport aufhalten wollte, liegt aber nicht nur dran, dass die Gruppe alle Sicherheitsvorkehrungen missachtete, sich hinter einer Kurve an die Gleise kettete und den Lokführer nicht warnte. Der Zug fuhr selbst für französische Verhältnisse zu schnell.

An unübersichtlichen Stellen hätte er sein Tempo so drosseln müssen, dass er jederzeit anhalten kann, wird nun festgestellt. Es fehlte aber die entsprechende Anweisung und der Lokführer hielt es auch nicht für nötig langsamer zu fahren, als der Begleithubschrauber zur Überwachung ausfiel, da der mal eben tanken musste. Die französische Bahn (SNCF), der Nuklearkonzern Cogema als Auftraggeber und die Behörden schieben sich derzeit gegenseitig die Verantwortung zu.

Es ist verständlich, dass die vom tödlichen Castor-Unfall geschockte Anti-Atomkraftbewegung ihre Aktionsformen überdenken will, sie sollte aber besser ein Tempolimit für Castor-Transporte fordern. Damit würde sie auch ein Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung leisten. Schließlich könnte ja auch mal ein Tanklaster auf  den Schienen stehen.

::In wie fern trägt dieser Kommentar hier zur Arbeit am Artikel bei? --[[Benutzer:Matthäus Wander|Matthäus Wander]] 11:27, 11. Nov 2004 (CET)

Also ich finde es völlig ok auf der Diskussionseite einen Kommentar abzugeben, wenn der Artikel selbst neutral ist. Ein Freund von mir mailte, dass er den Nagel auf den Kopf trifft. Die Franzosen sind wirklich etwas nachlässig im Umgang mit ihrem Atommüll. Du kann ja mal bei Störfällen [[La Hague]] nachschauen, oder bei [[Greenpeace]]. In Frankreich regt sich kaum einer auf, wenn da mal was Radioaktives ins ins Meer fließt, oder Fässer mit radioaktiven Müll im Atlantik versenkt werden, etc.. Im übrigen bin ich kein AKW-Gegner, sondern ein AKW-Skeptiker, unmd ich finde meinen Kommentar sogar recht ausgewogen. Man muß natürlich etwas Sinn für Satiere haben. Was spricht denn gegen die Neutralität des Artikels auf der Hauptseite? [[Benutzer:Josua|Josua]]

:Diskussionsseiten dienen der Diskussion von Artikeln. Bei umstrittenen Themen (wie anscheinend auch diesem hier) sind diese auch so unübersichtlich. Wenn dazu noch jeder seine weltlichen Ansichten zum Thema darzulegen versucht, wird das ganze nur noch unübersichtlicher und die Artikel auch nicht besser. --[[Benutzer:Matthäus Wander|Matthäus Wander]] 14:01, 11. Nov 2004 (CET)

== Weitere Artikel ==

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18769/1.html

taz - brennpunkt 3 10.11.2004

TÖDLICHER UNFALL BEI PROTEST GEGEN CASTOR-TRANSPORT

Nach dem tödlichen Unfall beim Castor-Transport in Frankreich: Die Atomkraftgegner überdenken ihre Aktionsformen. Die Verantwortung für den Unfall tragen die Castor-Gegner aber nicht alleine. Die Überwachung des Atommülltransports durch die Polizei war miserabel

Aktionen überdenken Aktivisten im Wendland haben einen Unfall beim Castor-Transport schon immer befürchtet
116 Zeilen, JÜRGEN VOGES (TAZ-Bericht)

http://www.taz.de/pt/2004/11/10/a0168.nf/text

100 Stundenkilometer
Dilettantismus war schuld am tödlichen Unfall. Aber nicht allein: Der Castor-Zug fuhr extrem schnell
89 Zeilen, RUDOLF BALMER (TAZ-Bericht)

http://www.taz.de/pt/2004/11/10/a0170.nf/text

Atommüllzug hat Ziel erreicht
39 Zeilen, MARCO CARINI (TAZ-Bericht)

http://www.taz.de/pt/2004/11/10/a0172.nf/text

*[http://www.taz.de/pt/2004/11/08/a0080.nf/text taz]  
*[http://www.rheinpfalz.de/perl/cms/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=ronMsg.html&path=/ron/welt/thema&id=041108155010.0145z904 Agence France-Presse (AFP) Artikel]
http://de.indymedia.org/2004/11/97901.shtml  
*[http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/politik/story714810.html Berliner Morgenpost online]  
*[http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/2/0,1367,POL-0-2211266,00.html ZDF heute online]  
*[http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=politicsNews&storyID=617334§ion=news Reuters] 
*[http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=politicsNews&storyID=617334§ion=news Reuters]
*[http://www.stern.de/politik/panorama/?id=532010&nv=hp_rt Stern] 
*[http://www.stern.de/politik/panorama/?id=532010&nv=hp_rt Stern]
*[http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E8B769B66D66F4E28B56F06D436BE26BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html F.A.Z.]  
*[http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID664822,00.html NDR Dossier]  
*[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,326854,00.html Spiegel online] 
*[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,326854,00.html Spiegel online]
*[http://www.castor.de/ticker/index.html Castor Ticker]


http://www.welt.de/data/2004/11/09/357809.html

http://www.n-tv.de/5446347.html

http://www.welt.de/data/2004/11/08/357367.html

http://www.taz.de/pt/2004/11/09/a0075.nf/text

http://www.taz.de/pt/2004/11/09/a0261.nf/text

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/652/42610/

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18759/1.html

== Französische Artikel ==

http://www.lemonde.fr/web/recherche_articleweb/1,13-0,36-386197,0.html

http://www.liberation.fr/page.php?Article=252863

http://filinfo.france3.fr/popup_afp.php?nameRegion=lca&id=%20041108171826.ajyvcw17

http://www.sortirdunucleaire.org/

http://www.cnt-f.org/archive_actu.php?body=700

http://filinfo.france3.fr/popup_afp.php?nameRegion=lca&id=%20041108164015.y2as5bud

http://filinfo.france3.fr/popup_afp.php?nameRegion=lca&id=%20041108171826.ajyvcw17

http://www.ouest-france.fr/ofinfosgene.asp?idDOC=178697&idCLA=3636

http://www.hns-info.net/article.php3?id_article=4943

http://www.liberation.fr/page.php?Article=252286

http://actu.voila.fr/Depeche/depeche_science_041108171826.pw682vvy.html

http://www.leparisien.com/home/info/faitsdivers/article.htm?articleid=241185526

http://www.bretagne-online.tm.fr/index.cfm?page=telegdisplay&class=articletelegramme&method=affiche_entier&object=20041108_010b070400_8961392

http://permanent.nouvelobs.com/societe/20041107.FAP2205.html?1916

http://www.canada.com/news/monde/story.html?id=53207d3d-4c12-40ab-820d-8b14bbfe7f44

http://infos.samizdat.net/blog/page.php?p=1513

http://actu.voila.fr/Depeche/depeche_science_041108171826.pw682vvy.html


== Diskussion ==

Mir ist nicht klar ob Sebastien Briat der erste AKW Gegnerüberhaupt ist der bei Protesten stirbt.
:Glaub schon, aber bitte trotzdem [[Wikipedia:Urheberrechte beachten]]. -[[Benutzer:Guety|guety]] 16:53, 8. Nov 2004 (CET)
:: Ist da echt noch nie einer umgekommen, bei den vielen Rangeleien seit den 70ern? Ich mein, ich bin nicht sensationssüchtig, aber ehrlich würde es mich echt verwundern. Klänge nach Genua. [[Benutzer:Tiontai|Tiontai]] 19:49, 8. Nov 2004 (CET)
:In einer dpa Meldung heißt es, er wäre der erste AKW Gegner, der ums Leben gekomme ist. Auch in französischen Zeitungen steht das so. Die Taz und andere sprechen vom ersten, der bei den Protesten gegen die Castor-Transporte ums Leben gekommen ist [[Benutzer:Josua | Josua]]

Er ist nicht der Erste, bei den Protesten gegen Wackersdorf Ende der 70er starben auch zwei Menschen.

Le Monde erwähnt eine Fall.

 

Was hat dieser Artikel in einem Lexikon zu suchen?
Täglich sterben tausende von Menschen wegen Dummheit und Leichtsinn (und nicht wegen "Unerfahrenheit" - Jemand, der sich vor einen Zug legt, handelt nicht aus Unerfahrenheit, sondern aus Dummheit. Ein 22-jähriger sollte wissen, dass nur Superman unverletzt von einm Zug überrollt werden kann.). Soll jeder - völlig unbekannte - Selbstmörder (um nichts anderes als Selbstmord handelt es sich, wenn sich jemand auf die Schienen vor einen Zug legt) jetzt in ein Lexikon?
Außerdem ist der Artikel sehr stark politisch gefärbt. In ein Lexikon gehören m.E. nur neutrale Einträge.
--[[Benutzer:Namarrgon|Namarrgon]] 19:39, 11. Nov 2004 (CET)

== Verstorbener Ativist - Le précédent de Creys-Malville, en 1977==

: Le 31 juillet 1977, un enseignant de 23 ans et officier de réserve, Vital Michalon, qui faisait partie des quelque 20 000 à 40 000 manifestants antinucléaires venus protester à Creys-Malville (Isère) contre la construction du surgénérateur Superphénix, succombait à des lésions pulmonaires dues à l'explosion d'une grenade offensive. C'était la première victime de la répression d'une manifestation depuis 1968. Ce drame devait donner un coup d'arrêt durable aux grands rassemblements écologistes, en particulier contre le nucléaire. A l'époque, ce mouvement, lancé en 1971, s'était développé parallèlement à la mise en place, pendant la présidence de Valéry Giscard d'Estaing, du programme d'essor de l'énergie nucléaire décidé après le premier choc pétrolier de 1973. En 1974, des "comités antinucléaires" avaient été créés autour des sites des centrales prévues à Plogoff, Civaux, Flamanville, etc. En avril 1975, 25 000 manifestants antinucléaires avaient défilé à Paris. Superphénix est aujourd'hui en cours de démantèlement.

: ARTICLE PARU DANS L'EDITION DU 09.11.04
: http://www.lemonde.fr/web/recherche_articleweb/1,13-0,36-386197,0.html

 

* Mal eine grundlegende Frage: Wieso gibt es hierfür einen extra Artikel? War Sebastien Briat berühmt? Muss man ihn kennen? Muss ich meine Nachbarin hier eintragen, wenn sie stirbt? Und ihren Kanarienvogel? Mag sein, daß er das erste in den Medien erwähnte Opfer eines solchen Protests ist, aber in meinen Augen reicht das nicht für einen extra Artikel. Eine Erwähnung in [[Atomkraftgegner]] o.ä. sollte meiner Meinung nach genügen. --[[Benutzer:Energiequant|Energiequant]] 23:14, 8. Nov 2004 (CET)

* du, der verfasser, bist ein pietätsloses schwein. deine schlussbemerkung, er wäre ein guter kandidat für den darwin award, ist überhaupt nicht lustig.

* Finde den Verweis auf den Darwin-Award überhaupt nicht geschmacklos, sondern völlig berechtigt. Wer sich an Zuggleise kettet, kann sich kaum wundern, wenn er vom Zug überrollt wird, sondern setzt sich mutwillig dieser Gefahr aus.
Das Opfer ist hier nicht Briat, sondern der arme Lokführer, dem der Selbstmörder Briat ein lebenslanges Trauma beschert hat.
Man sollte jetzt mal nicht den Bock zum Gärtner machen, indem man einen Chaoten zum Opfer stempelt, der mit voller Absicht sich und andere in Gefahr bringt. Da kann man zum Thema Atomkraft stehen wie man will.

Ich finde jemanden, der sich dafür bezahlen lässt irgendwo hochgiftiges Material gegen den Willen der dort ansässigen Bevölkerung zu deponieren, unmoralisch. Jemand, der sein Leben in Gefahr bringt um das seiner Nachkommen und Nachbarn zu schützen, handelt vielleicht nicht vernünftig, aber dennoch vorbildhaft. Verstecken und schweigen ist feige.

* Also ich finde die Blockade von Gleisen gehört noch zu den gewaltfreien Protestformen. Im Internet ist zu erfahren, dass die französischen Grünen den Fall aufbauschen und Chirac persönlich verantwortlich machen, was wohl ziemlich übertrieben ist. In Deutschland wird der Fall von allen Seiten eher als tragischer Unfall gewertet. Ein Hubschrauber, der die Strecke überwachen sollte war gerade zum auftanken. Die AKW-Gegner haben sich direkt hinter einer Kurve auf die Gleise begeben und anscheinend den Lokführer anscheinend nicht gewarnt. Denoch bleibt die Frage, warum der Zug mit fast 100km/h durch Frankreich fährt. Was passiert, wenn der Zug bei der Geschwindigkeit mal entgleist? Ist die hypergefährliche Ladung dann noch sicher, oder besteht die Gefahr, dass die Gegend dann konterminiert wird? Sebastian Briat hat sein Leben auf wirklich tragische Art verloren. Er steht für 1000sende, die gewaltfrei gegen die Atomraft protestieren. Deshalb gehört er auch erwähnt. Der Protest ist ja in de Jahren wesentlich harmloser geworden. Blockaden der Gleise sind ja schon ein geübtes Ritual, die den Transport nur verzögern. Und mit der Atomkraft ist das ja alles so lange schön und gut, bis mal was passiert. Tschernobyl hat 100.000sende das Leben gekostet. Aber gerade auch in den Wiederaufbearbeitunsanlagen ist oft Murks gelaufen. Letztens ging noch durch die Nachrichten, das in der Nähe von AKW Krümel (glaub ich) Kinder wesentlich häufiger an Leukemie erkranken. Ursache unbekannt. Wissenschaftler mutmaßten geheime Versuche. In NRW wollte man mal einen Thorium Hochtemperatur Reaktor bauen, der ständig die Umgebung kontaminiert hätte. Gebaut wurde er sogar, aber das mit den Brennelementen (Graftitkugeln) hat nicht funktioniert. Mal wieder Milliarden in den Sand gesetzt.... Menschen wie Sebastian Briat setzen sich für dich ein, den zumindest schaft es die Anti-AKW Bewegung, das die Sicherheitstrandarts in Deutschland recht hoch sind. Meinetwegen kannst du auch gerne ein Artikel über deine Nachbarin schreiben. Wäre vvielleicht einIntersantes Projket. Über Leute wie Bush und Arafat, etc. findest du überall was. Ich meine eine Stärke von Wikipedia kann gerade auch die Nische sein. Falls dich solche Artikel nicht interessieren, musst du sie ja auch nicht lesen. [[Benutzer:Josua|Josua]]

* Lemma ist OK, da es ja zahlreiche Meldungen dazu gab/gibt. Was die Weblinks anbetrifft: Das halte ich für wenig sinnvoll, da eine ganze Reihe der Weblinks auf Zeitungsartikel verweisen, die in ca. zwei Wochen nicht mehr erreichbar sein werden. Manchmal ist weniger Aktualitätsgeilheit mehr.
Zur Diskussion an sich: Ich halte es nicht für hilfreich, hier eigene Betroffenheit (in Gutfinde- wie im Schlechtfinde-Stil) auszubreiten - hier ist keine Diskussionsgruppe über das pro oder contra solcher Aktionen u. ihrer Konsequenzen - vielmehr sollte das produktiv in einen brauchbaren Artikeltext umgearbeitet werden. --[[Benutzer:Albrecht Conz|a_conz]] 03:19, 9. Nov 2004 (CET)

*Ich gebe die Artikel als Link an, da sich so jeder en objektives Bild verschaffen kann und den Artikel natürlich umschreiben kann. Inwieweit die Links dann nach ner Zeit nicht mehr brauchbar sind, weiß ich nicht genau Bescheid. Viele Zeitungen haben inzwischen Online-Archiv. Ob sie den Artikeln dann nen neuen Link geben? Ist doch viel unnötige Arbeit. Übrigens wird Wikipedia gerade für die Aktualität im Vergleich zu anderen Lexikas gelobt (Note 1). Aber sicherlich könnte etwas mehr Hintergrund dem Artikel nicht schaden.[[Benutzer:Josua | Josua]]

*Die Zeitungslinks sind ja inzwischen bereinigt worden. Mein Hinweis bezog sich nur darauf, dass eine ganze Reihe von Zeitungen (und einige davon waren verlinkt, z.B. FR, spiegelonline) ihre Artikel nur für ein bis zwei Wochen frei verfügbar ins Netz stellen - danach sind's Bezahltexte, die per Link nicht mehr erreichbar sind. Solche Texte sollten nicht zu den Weblinks hinzugefügt werden, da es entweder zu Frustration (bzw. auch Werbung für Bezahlangebote ist) und das auch zu einem hohen Pflegeaufwand führt. Das sollte, gibt man Weblinks an, jeweils berücksichtigt werden. Wikipedia ist keine Nachrichtenseite - dafür wird das Portal wikinews z.Z. entwickelt. --[[Benutzer:Albrecht Conz|a_conz]] 02:58, 10. Nov 2004 (CET)

== Alter ==

Wie alt war Sebastien Briat? Im Artikel steht 22. In den meisten Zeitungsberichten 21. Hat jemand eine zuverlaessige Quelle? [[Benutzer:Tabacha|Tabacha]] 09:38, 9. Nov 2004 (CET)

"Sébastien Briat, étudiant de 22 ans, né en août 1982 et originaire du village meusien de Louppy-sur-Chée..." heißt es bei France 3, dem Regionalsender in Frankreich. Also wurde er 22 Jahre alt. [[Benutzer:Josua|Josua]]

 

= Disskussion zum Urheberrecht =

== Und kleiner Diskurs über das Image von Wikipedia ==

Bitte [[Wikipedia:Urheberrechte beachten|Urheberrechte beachten]]. Sowohl das Bild als auch mehrere Zeilen Text scheinen von Heise geklaut zu sein. Der Kram muss schnellstmöglich raus. --[[Benutzer:Matthäus Wander|Matthäus Wander]] 14:29, 11. Nov 2004 (CET)

Hat Wikipedia jemals ärger mit dem Urheberrecht gehabt? Wer wird denn ehrentamtlkich arbeiteneden idealistischen Mernschen ein Steine in nden Weg legen wollen. Falkls es Probleme gebemn sollte, wird es wohl maximalbei einer  Abmahnung bleiben. Der Spiegel hat mal ne Schülerzeitung wegen des ählichen Autfitz verklagenwollen. Da ganze gin in die Pressew, und siehe da, der Spiegel war plötzlich ganz versözhnlich gestimmt, lud die Schüler sogar in die Redaktiobn zum harmnonischne Grupenfoto ein und gestattete die Layout. Wenn irgendwer Wikipedia Verklagen sollte, lohnt rechnet sich dass für ihn gar nicht. Der Imageschaden wäre viel zu groß. Anders sieht das natürlich aus, wenn Wikipedia aus der ehrenamtlichen Ecke heraus kommt und als wirklich Konkurenzprodukt wahr genommen wird. Derzeit ist Wikipedia für die Großen noch auf dem Niveau der Schülerzeitung und hat daher meiner Einschätzung nach daher nichts zu befürchten.
Ich würde mich auch nicht allein auf einen Wikipediaartikel verlassen, obwohl Wikipedia bei einem Vergleichstest gut abgeschnitten hat und Fachleute den Artikelmjn seriösität zugevbilligtv haben. Noch hat Wikipedia aber nicht das Image.

Eine Textpassage ist zur Zeit noch 1 zu 1 von Heise. Die muß noch umgeschrieben werden. Mach ich sofort. Die Heise Formulierung ist ohnehin ziemlichbholprig. Diesbezüglich habe ich übrigen die Anregung, dass man doch dpa, tageschau, ZDF heute taz, welt oder so als Sponsoren gewinnt. Ich finde es nähmlich ziemlich nervig Texte nur wegen des Urheberrechts umschreiben zu müssen. (siehe Artikel [[Artic Council]] Auch wäre es  klasse, wenn man Bildmaterial bekommen könnte. Im übrigenist es ja im Journalismus üpblich, dass deerr eine von anderen Abschreibt. Der Dank ist dann ide Erwähnung der Quelle. Spiegel-online brüsket sich damit am häufigsten genannt zu werden. Was dass Bild betrifft, kann ich dich beruhigen. Es stammt von einer Seite vobn AKW-Gegnern. [[Benutzer:Josua|Josua]]

:: Josua die Argumentierung ist echt schwach! In dEutschland gibt es immerhin noch das Urheberrecht und wikipedia sollte sich daran halten! Schliesslich kann man nicht machen was man will und dadurch Gesetze brechen, wie dieser Aktivist! [[Benutzer:Dick Tracy|Dick Tracy]] 15:26, 11. Nov 2004 (CET)

:::Hallo Josua, ob Du es ''"nervig"'' findest, Texte umschreiben zu ''"müssen"'' ist hier nicht ausschlaggebend. Erstens sind eigene Formulieruengen ein Qualitätsmerkmal und zweitens ist es Dir ja frei gestellt, im Rahmen anderer ggf. eigener Projekte eine abweichende Auffassung bzgl. der Verwendung fremder Inhalte zu praktizieren, dann aber bitte auch auf eigenes Risiko hin - ich verweise nur auf den Artikel [[Abmahnung]]. Gruß von [[Benutzer:Bdk|[[Benutzer:Bdk|:Bdk:]]]] 16:05, 11. Nov 2004 (CET)
:: Vergiss nicht auf commons Quelle und Lizenz hinzuzufügen, um das Bild vor der Löschung zu bewahren. --[[Benutzer:Matthäus Wander|Matthäus Wander]] 15:30, 11. Nov 2004 (CET)

Ich habe das Bild noch auf meinem PC. Kann dass dann noch mal neu laden. Habe es in Wikimedia geladen, wo ich noch nicht so ganz durchblicke [[Benutzer:Josua|Josua]]

== Verschieben ==

m.E. ist der Artikel falsch eingeordnet. Darin geht es doch nur am Rande um Briat, sondern eigentlich nur um den Unfal am 7. November. Sollte der Artikel deshalb nicht eher [[Castor-Unfall bei Nancy]] oder so ähnlich heißen?--[[Benutzer:Benson.by|Benson.by]] 12:47, 11. Nov 2004 (CET)


Also wie gesagt halte ich den Artikel für eine "Zwischenlösung" der eher derzeit unter der Rubrik "Aktuelles" läuft. Unter [[Castor-Unfall bei Nancy]] habe ich erstmal ein #REDIRECT [[Sébastien Briat]] angelegt. Später kann man den Artikel ja noch aufteilen. [[Benutzer:Josua|Josua]]

Der redirect wurde nach einem Löschantrag gelöscht. Es war kein Castorunfall, sondern ein Bahnunfall eines Zuges, der Castoren geladen hatte. Die Fracht war vom Unfall nicht betroffen. [[Benutzer:Hadhuey|Hadhuey]] 20:02, 11. Nov 2004 (CET)

== Einleitungssatz ==

Dass er durch eigene Schuld gestorben ist, halte ich für eine unbewiesene Behauptung und überhaupt nicht neutral. Habe das mal entfernt. --[[Benutzer:Psydoc|Psydoc]] 18:50, 11. Nov 2004 (CET)
:: wer soll den sonst schuld daran haben? Wer hat sich denn auf die Gleise gelegt? [[Benutzer:Dick Tracy|Dick Tracy]] 19:12, 11. Nov 2004 (CET)
:: genau, wer sich vor einen Zug auf die Schienen legt - egal warum - , ist ein potentieller Selbstmörder. --[[Benutzer:Namarrgon|Namarrgon]] 19:58, 11. Nov 2004 (CET)

== Die Sicht des Eisenbahners ==
Ich möchte zu diesem Artikel gerade mal zwei Sätze aus der Sicht des Betriebseisenbahners fallenlassen. ''Die Anti-Atomkraftbewegung wäre dennoch gut beraten auch zum Schutz der Bevölkerung ein Tempolimit für Castor-Transdporte zu fordern. Schließlich könnte auch ein mal Tanklastzug auf den Schienen stehen'' steht da im Artikel ganz unten. Nein! Es könnte nicht einmal ein Tankzug auf den Schienen stehen. Wir leben nicht mehr im Jahr 1890, als Züge einfach mal so unterwegs ein paar Wagen verlieren konnten, sondern im Zeitalter von automatischem Selbstblock und Gleisfreimeldung. Und selbst wenn, ist der Castor-Container hinreichend sicher, um einen Crash der Zugspitze mit irgendwelchen Objekten oder einen Sturz vom Gleis zu überstehen. Es gibt keinen technisch vernünftigen Grund, ein Tempolimit für Castoren zu fordern, außer dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich Personen im Gleis befinden, höher als bei anderen Zügen ist. Ja und? Wer sich in den Gleisbereich begibt, sollte damit rechnen, überfahren zu werden und hat einen kreativen Hack gefunden, sich ohne großen Aufwand selbst umzubringen. Jeder andere Zug auf der Welt fährt auch nicht ständig langsam, obwohl immer die Möglichkeit besteht, dass sich plötzlich ein Mensch, ein Auto, eine Kuh oder sonstwas im Gleis befindet. Warum sollte das bei Castoren anders sein? --[[Benutzer:Echoray|Echoray]] 20:13, 11. Nov 2004 (CET)
:Damit kann nur gemeint sein, das die Antiatombewegung einen mit Flüssigsprengstoff beladenen Tanklastzug auf die Gleise stellen wollen, damit endlich die Gefahr die von solchen Atom-Transporten ausgeht bewiesen wird. Hallo?!? Kommt mir da irgendwas komisch vor? -- [[Benutzer:Stahlkocher|Stahlkocher]] 21:14, 11. Nov 2004 (CET)

= [[Deutscher Zukunftspreis]] =

Hi Josua,

ich hab deinen Artikel "Deutschen Zukunftspreis" mal nach "Deutscher Zukunftspreis" verschoben.
Wir sollten schon den Nominativ im Artikelnamen verwenden anstatt einem anderen Fall ;-) --[[Benutzer:FutureCrash|FutureCrash]] 22:41, 11. Nov 2004 (CET)

P.S.: verwende doch bitte keine Überschriften mit einem Istgleich-Zeichen - die wikipedia-software erzeugt beim Link "neuen eintrag hinzufügen" schon einen mit zwei.

== Deine fortwährenden Urheberrechtsverletzungen ==
Ich mach's nicht gerne, aber manchmal muss ein Benutzer zusammengeschissen werden. Wir sind nicht auf fremde Inhalte angewiesen, wir sind selber mehr als kreativ und intelligent genug um unsere Enzyklopädie (nicht Nachrichten-Portal) mit eigener Feder zu schreiben. Ich denke dass ich inzwischen alle deine URVs gefunden und gelöscht habe, du darfst dich aber drüber freuen derzeit der einzige zu sein den ich so genau beobachten werden. Also, halt dich an unsere Spielregeln. Und bitte kopiere irgendwelche Kommtare von dir nicht auf dutzende von Seiten, das zerreißt meist die Diskussionen dazu. --[[Benutzer:TomK32|TomK32]] [[Wikipedia:WikiReader/Internet|WikiReader Internet]] 22:52, 11. Nov 2004 (CET)



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